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Obwohl der Streik der Fluglotsen gerichtlich untersagt wurde, dürfte es am Frankfurter Flughafen weiter zu Flugausfällen und Verspätungen kommen.

Obwohl der Streik der Fluglotsen gerichtlich untersagt wurde, dürfte es am Frankfurter Flughafen weiter zu Flugausfällen und Verspätungen kommen.

Foto: Boris Roessler

Flughafen Frankfurt 

Flugausfälle - Hotlines für Reisende 

Ein Gericht hat den für Mittwoch (29. Februar) angekündigten Lotsenstreik am Frankfurter Flughafen gestoppt. Wichtige Service-Nummern für Fluggäste gibt es bei REISE-PREISE.de. 

Wie schon in den vergangenen Tagen ist es am Mittwochmorgen am Frankfurter Flughafen zu Flugausfällen und Verspätungen gekommen - allerdings ohne das befürchtete große Chaos. 235 Flüge mussten wegen des Streiks der etwa 200 Vorfeldmitarbeiter gestrichen werden, bei 40 Maschinen kam es zu Verspätungen, wie der Betreiber Fraport mitteilte.

Insgesamt waren für den Mittwoch 1260 Verbindungen geplant. Der befürchtete Unterstützungsstreik der Towerlotsen war am Dienstagabend aber vom Arbeitsgericht Frankfurt gekippt worden. Das Gericht rügte die Unverhältnismäßigkeit des angedrohten Streiks, der zu einem Stillstand des größten deutschen Drehkreuzes geführt hätte.

»Bei den Verspätungen handelt es sich um Langstreckenflüge, die wegen des befürchteten Streiks der Fluglotsen an ihren Ausgangsflughäfen später gestartet sind«, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport. Dennoch merke man am Flughafen nach wie vor »so gut wie nichts« von einem Streik.

Auf Antrag des Flughafenbetreibers Fraport, der Lufthansa und der Deutschen Flugsicherung (DFS) hatte das Arbeitsgericht eine Einstweilige Verfügung gegen die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF). Diese kündigte an, in die Berufung zu gehen. Falls man in der zweiten Instanz recht bekomme, könne man den Unterstützungsstreik sehr kurzfristig starten, sagte GdF-Sprecher Matthias Maas. Der Streik der Vorfeldmitarbeiter ist zunächst bis Donnerstag (1. März) 5.00 Uhr befristet.

Der Flughafenbetreiber Fraport rät Fluggästen, sich bei ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluggesellschaft über die aktuelle Lage zu informieren. Hier die Service-Hotlines im Überblick:

Hotlines von Fluggesellschaften:

  • Lufthansa: 01805/805805
  • Air Berlin: 01805/737800
  • Condor: 01805/767757
  • Tuifly: 01805/090150
  • Germanwings: 0900/1919100 (99 Cent pro Minute)
  • Air France: 01805/830830
  • British Airways: 01805/266522
  • Iberia: 01805/442900
  • SAS: 01805/117002
  • Singapore Airlines: 069/7195200
  • Emirates: 069/945192000
  • United Airlines: 069/50070387


Hotlines von Veranstaltern:

  • Tui: 01805/884266
  • Neckermann: 01805/336681
  • Alltours: 0203/3636360
  • Dertour: 01805/337666
  • FTI: 01805/384500
  • L'Tur: 0800/21212100 (kostenlos)
  • Schauinsland-Reisen: 0203/994050
  • ITS: 01805/670130
  • Tjaereborg: 01805/670140
  • Jahn: 01805/670120

Flughafen-Hotline:

  • Fraport Communication Center: 01805/3724636

Die Kosten für alle 01805-Nummern betragen 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz und maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz.

Web-Infos:

Flugplan Frankfurt (http://www.frankfurt-airport.de/content/frankfurt_airport/de.html)
Lufthansa-Infos für Passagiere (http://www.lufthansa.com/de/de/Fluginformationen)
Streik-Infos bei Air Berlin (http://www.airberlin.com/site/landingpages/streik.php?LANG=deu)
Streik-Infos bei TUIfly (http://www.tuifly.com/de/popup/info.html)

(29.2.12, dpa)