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Bei EasyPass kontrollieren nicht Beamte der Bundespolizei die Personalien von Reisenden. Das übernimmt ein Ausweisleser am Eingang der Grenzkontrollstelle

Bei EasyPass kontrollieren nicht Beamte der Bundespolizei die Personalien von Reisenden. Das übernimmt ein Ausweisleser am Eingang der Grenzkontrollstelle

Foto: Oliver Berg

Flughäfen

Automatisierte Grenzkontrolle wird getestet

Die Bundespolizei testet die automatisierte Grenzkontrolle EasyPass. Der Probebetrieb ist bereits an den Flughäfen Frankfurt und München gestartet. Hamburg und Düsseldorf folgen.

Die Bundespolizei hat den Testbetrieb für die automatisierte Grenzkontrolle EasyPass an den Flughäfen Frankfurt und München aufgenommen. Der Probetrieb in Hamburg und Düsseldorf soll im März beginnen, teilt die Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Bundespolizei in Potsdam mit.

 
Beim EasyPass-Verfahren liest eine Maschine die personenbezogenen Daten auf elektronischen Reisedokumenten (ePass) aus, eine Kamera vergleicht das gespeicherte Bild mit dem Gesicht des Reisenden. Bevor sich die Sicherheitsschleuse öffnet, erfolgt eine automatisierte Identitätsfeststellung sowie eine Fahndungsabfrage. Die Bundespolizei hofft so, die Beamten vor Ort entlasten zu können. Gleichzeitig sollen sich die Wartezeiten an der Grenzkontrolle für Reisen von Nicht-Schengen-Ländern nach Deutschland oder für Reisen von Deutschland in Nicht-Schengen-Länder reduzieren.
 
Alle volljährigen Bürger der EU, der Schweiz sowie der Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) können am Probetrieb teilnehmen. Allerdings müssen sie über ein elektronisch auslesbares Reisedokument verfügen. Bei Deutschen ist das zum Beispiel auch der neue Personalausweis im Scheckkartenformat. Je nach Zielland kann jedoch zusätzlich ein Reisepass erforderlich sein. Die EasyPass-Kontrolle erfolgt derzeit in Frankfurt am Terminal 2, Einreise 2 und in München am Terminal 2, Zentrale Ausreise.
 
(04.03.2014, dpa)