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Naturparadies Costa Rica

Fast ein Drittel des Landes steht unter Naturschutz

Naturparadies Costa Rica

Grüner Vorreiter in Sachen Ökotourismus

Auf der Halbinsel Osa profitiert die Gemeinschaft vom nachhaltigen Tourismus im Corcovado Nationalpark. Wenn Ökotourismus bedeutet, dass alles schön grün ist, dann hätte Costa Rica den ersten Platz schon sicher. Das mittelamerikanische Land zwischen karibischem Meer und Pazifik punktet mit ausgedehnten Regenwäldern, in denen sich Affen, Papageien und Faultiere tummeln. Doch zu einem nachhaltigen Tourismuskonzept gehört mehr. Costa Rica ging schon immer eigene Wege. Das beweist der Umstand, dass sich die kleine Republik zwischen Mexiko und Panama seit 1948 keine Armee mehr leistet. Der Staat i

Unterwegs im »Andean Explorer«, kurz vor Cusco: Der Luxuszug durchfährt die peruanischen Anden

Unterwegs im »Andean Explorer«, kurz vor Cusco: Der Luxuszug durchfährt die peruanischen Anden

Atemberaubende Zugreise

Luxuriös auf Schienen durch Perus Anden

Eine Reise mit dem neuen »Belmond Andean Explorer« von Arequipa nach Cusco ist auf jeden Fall atemberaubend. Leise ratternd windet sich der Luxuszug durch die Schlucht des Rio Urubamba. Bei Cusco hat der Fluss tiefe Furchen in die peruanischen Anden gegraben. In der Nähe der weltberühmten Inka-Stadt Machu Picchu wirkt die Zugstrecke wie eine Filmkulisse. Nach Ollantaytambo schlängelt sich der Fluss nach Osten in den Regenwald, wo er in den Amazonas mündet. Die Route dieser Bahnreise dagegen führt von Cusco südwestlich am Titicacasee vorbei nach Arequipa. Seit Sommer 2017 verbindet der neue Lu

Der Rainbow Mountain ist ein noch eher unbekanntes Reiseziel in Peru – doch er könnte noch ganz groß rauskommen

Der Rainbow Mountain ist ein noch eher unbekanntes Reiseziel in Peru – doch er könnte noch ganz groß rauskommen

Foto: Steffen Trupmf/ dpa-tmn

Peru

Zu Gast am Rainbow Mountain

Der knallbunte Vinicunca im Süden Perus hat sich den Namen Rainbow Mountain mehr als verdient. Touristen pilgern erst seit kurzem zu ihm hinauf. Eine besondere Überraschung wartet im Tal hinter dem Berg. Guillermo drückt aufs Tempo. Der Guide aus der peruanischen Touristenhochburg Cusco hat einen strikten Zeitplan für den heutigen Tagesausflug. Auf den ersten Touren, die er auf den Vinicunca angeboten hat, ist er immer mal wieder in Verzug geraten. Manche schaffen den Aufstieg in drei Stunden, andere brauchen länger – und wollen am liebsten gar nicht mehr herunter, nachdem sie einen Blick auf

Eine endlose Parade von Trajineras schiebt sich durch die Kanäle – manchmal im vier- bis fünfspurigen Gegenverkehr

Foto:

Mexiko-Stadt

Die Insel der verstümmelten Puppen

Wer sehen will, wie die Menschen in Mexiko-Stadt das Wochenende verbringen, muss nach Xochimilco fahren. In der Oase aus Kanälen und künstlichen Inseln steigt dann ein Volksfest. Afterhour geht in Mexiko-Stadt so: Wenn die Clubs um 3.00 Uhr morgens schließen, fährt man über die dreistöckige Stadtautobahn nach Xochimilco, klingelt an der Anlegestelle den Nachtwärter heraus, und der ruft einen Kapitän an. Und schon geht die Party auf dem Boot weiter. Jetzt ist es 9.00 Uhr morgens, und von der Partymeute ist nichts zu sehen. In langen Reihen dümpeln

Koloniale Pracht: Campeche wurde einst von den Spaniern gegründet

Koloniale Pracht: Campeche wurde einst von den Spaniern gegründet

Foto: Turismo del Estado de Campeche/dpa

Campeche in Mexiko

Das Welterbe ist außergewöhnlich  intakt

Campeche war lange der wichtigste Hafen Yucatáns, nach vielen Piratenattacken wurde die Stadt zur Festung ausgebaut. Nun soll die Welterbe-Altstadt mehr Touristen locken. Damit Campeche erwacht, muss die Sonne untergehen. Wenn die schwüle Hitze nachlässt und eine Brise vom Karibischen Meer durch die Gassen streicht, kommen die Campechanos aus ihren Häusern.  Auf der zentralen Plaza spielt eine Gitarrengruppe vor der Kulisse der angestrahlten Kathedrale und Arkaden. Junge Paare kuscheln, Kinder spielen Ball. Und sorgfältig frisierte Herrschaften in Hemd und Klei

Im Jardin Botanico-Bosque de Guadua kann man riesigen Bambus bestaunen. Dieser botanische Garten ist für seine Artenvielfalt bekannt und punktet mit seinen vielen verschiedenen Orchideen.

Im Jardin Botanico-Bosque de Guadua kann man riesigen Bambus bestaunen. Dieser botanische Garten ist

Foto: jcbga

Kolumbien

Medellín – Raus aus Escobars Schatten

Die Stadt gilt plötzlich weltweit als Vorbild und hip. Sie verdient mit dem Verkauf ihrer Konzepte für ein besseres Medellín sogar Geld. Der Bürgermeister kämpft vehement gegen den Schatten Pablo Escobars. Es ist unvermeidlich, diese Geschichte muss beim alten Medellín beginnen. Federico

Die kolumbianischen Karibikstadt Riohacha könnte bei Touristen bald zu einem beliebten Badeort werden

Die kolumbianischen Karibikstadt Riohacha könnte bei Touristen bald zu einem beliebten Badeort werde

Foto: Georg Ismar/dpa

Kolumbien

Hoffnung auf Tourismusboom

Rund 200 deutsche Unternehmen sind bisher in Kolumbien tätig. Wegen des Friedensprozesses gilt das südamerikanische Land als neuer »Tigerstaat« - ein Zweig weckt besonderes Interesse. Ein Deutscher hat eine gewagte Vision. Es gehört ein Schuss Verrücktheit dazu, hier ein zehnstöckiges Hotel zu bauen, mit 60 Zimmern. Migele Cinque steht oben im Rohbau, im Hintergrund raus

An dieser Schienenstrecke würde der künftige »Ozean-Zug« anschließen. Geplant ist eine 3750 Kilometer lange Strecke von Brasilien über Bolivien bis Peru

An dieser Schienenstrecke würde der künftige »Ozean-Zug« anschließen. Geplant ist eine 3750 Kilometer lange Strecke von Brasilien über Bolivien bis Peru

Foto: Cynthia Terrazas/Ferroviaria Oriental/dpa

Bioceanico-Zug

Panama-Kanal auf Schienen durch Südamerika

Mindestens 13 Milliarden Euro Kosten, eines der größten Bahnprojekte der Welt. Deutsche und Schweizer Unternehmen zeigen Interesse am Bau einer Strecke vom Atlantik zum Pazifik in Südamerika. Und nun kommt Zug rein - eine der bislang größten Hürden scheint überwunden. Südamerika gleicht heute eher einem Eisenbahnmuseum. Hochgeschwindigkeitszüge? Fehlanzeige. Züge wie der Andean Explorer in Peru oder der Tren a las Nubes (»Zug zu den Wolken«) von Chile nach Argentinien lassen viel Nostalgie aufkommen.   Durch das Massiv der

Ausblick auf Vulkane: Wer mit der Teleferiquo hinauf zum Rucu Pichincha gefahren ist, hat einen großartigen Blick auf den Cotopaxi

Ausblick auf Vulkane: Wer mit der Teleferiquo hinauf zum Rucu Pichincha gefahren ist, hat einen großartigen Blick auf den Cotopaxi

Foto: Philipp Laage

Ecuador-Reise

Vier Reiseziele in der Hauptstadt Quito

Quito ist eine Art koloniales Freilichtmuseum für Kulturtouristen, Partyzone für Backpacker, Spielplatz für Familien und raue Andenstadt, ständig bedroht durch Vulkane. Eine Annäherung in vier Szenen. Die Mitteilung klang etwas exzentrisch: Quito feiert 38 Jahre Unesco-Weltkulturerbe. Ein seltsam krummes Jubiläum. Doch weil die Altstadt der ecuadorianischen Hauptstadt 1978 als erste überhaupt mit dem Unesco-Titel geadelt wurde, relativiert sich der Eindruck.   Jedes Jahr bedeutet einen neuen Rekord. Das verpflichtet zum Feiern. Unabhängig von krumm

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