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Reisetrends

Verreisen statt sparen

In diesem Jahr reisen viele Familien in die Türkei oder nach Mallorca.

Angesichts niedriger Arbeitslosigkeit und erwarteter Lohnzuwächse wird in diesem Jahr fleißig Urlaub gebucht. Außerdem verlocken die niedrigen Zinsen geradezu, das Ersparte auch mal auszugeben. 

Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) sieht aktuell fast identische Trendindikatoren wie im vergangenen Jahr – und da lief es prächtig. 24 Prozent der Befragten wollen laut FUR-Geschäftsführer Martin Lohmann sogar noch mehr Urlaubsreisen unternehmen. Frei nach dem Motto: Bevor es die Banken bekommen, mache ich mir einen schönen Urlaub davon.

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Die aktuellen Top-Trendziele heißen nach der jüngsten FUR-Studie Spanien, Italien, die Türkei und Österreich. Allen voran aber boomt Urlaub in Deutschland, rund 30 Prozent der Bundesbürger bleiben im Land. Gesundheitsurlauber mögen Bayern (24 Prozent) vor Polen (16) und Niedersachsen (9 Prozent). Wachstumspotenzial sieht die Forschungsgemeinschaft bei Mittelmeer- und Fernreisen, in den Alpen und Skandinavien – also eigentlich überall.

Auch die jüngst vorgestellte Commerzbank-Analyse der internationalen Devisenströme gibt sich optimistisch: Deutschland ist weiter Reise-Weltmeister. Das meiste Geld strömte nach Angaben des Geldinstituts im vergangenen Jahr nach Spanien, knapp gefolgt von Österreich. Für 2012 erwartet die Commerzbank mehr Städtereisen, aufgrund der andauernden Krisendiskussion allerdings auch späteres Buchen und kürzere, dafür mehrere Einzelreisen.

Fröhliche Mienen herrschen auch in den Reisebüros vor. Klagte die Branche noch im Spätherbst über eine Buchungsdelle, so ziehen die Reservierungen seither kräftig an, meldet die Fachzeitschrift FVW. Sowohl Winter- als auch Sommersaison sind zweistellig im Plus. Daran konnte bei Marktführer Tui nicht mal der Ausfall des Buchungssystems zwischen Weihnachten und Neujahr etwas ändern.

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 Besonders gefragt in den Reisebüros sind die Vorjahresgewinner Türkei und Mallorca. Tunesien kann auf ein Comeback hoffen, Griechenland tut sich noch schwer. Ägypten merkt die Dezember-Unruhen in Kairo deutlich, für den Sommer sind die Fachleute aber wieder optimistisch. Das deckt sich auch mit einer Meldung der Rewe-Touristik, die für den kommenden Sommer gerade 30000 zusätzliche Flugsitze eingekauft hat. Die Kapazitäten gingen vor allem Richtung Türkei und Tunesien, aber auch nach Ibiza, Ägypten, Bulgarien und auf die Kanaren.

Bei Tui ist Kroatien der Shootingstar des Jahres. Das nächste EU-Beitrittsland erfreut die Urlaubsmacher aus Hannover mit einem zweistelligen Gästeplus. Während Familien und Wassersportler schon länger die kleinen Buchten zwischen felsigen Küsten und das gute Preis-/Leistungsverhältnis schätzen, entdecken inzwischen offenbar auch Gourmets und Luxusliebhaber das Land für sich.

Und was wird aus dem Kreuzfahrt-Geschäft? Das ist die große Frage nach der Havarie der Costa Concordia vor der toskanischen Küste. Zeichen für einen Abschwung sieht die Branche derzeit nicht einmal da. Zwar liefen unmittelbar nach dem Schiffsunglück branchenweit ein paar Tage lang weniger Buchungen ein. Auch die Sicherheitsbestimmungen an Bord sind inzwischen ein echtes Thema. Und unter Fachleuten ist bereits eine Diskussion über die Gigantomanie immer größerer Schiffe ausgebrochen. Aber die Reisebüros berichten, »keinerlei Einbruch« mehr zu verspüren.

Selbst die betroffene Reederei Costa ist angeblich »nicht von umfangreichen Stornierungen betroffen«. Die Kunden lasten den Unfall dem Kapitäns an und nicht generell den schwimmenden Urlaubshotels von Costa und Co., glaubt zum Beispiel Detlev Schäferjohann vom Kreuzfahrtportal E-hoi. Und die bislang eher benachteiligten kleineren und deutschsprachigen Schiffe könnten von der Tragödie sogar profitieren.

Eines wird 2012 sicher nicht: ein Last-Minute-Jahr. Da sind sich alle Marktbeobachter einig. Zwar gibt es weiter erhebliche Überkapazitäten bei Flügen und Hotels. Aber die Reiseunternehmen haben sich darauf eingestellt, kaufen immer weniger Garantiebetten ein und haben zudem weiter technisch aufgerüstet. Der neueste Hit der Touristik sind sogenannte Y-Veranstalter, bei denen im Gegensatz zu den ebenfalls vollcomputerisiert erstellten X-Reisen vom vergangenen Sommer jetzt wieder die Großveranstalter im Hintergrund die Fäden ziehen.

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In den kommenden Wochen wird sich der positive Buchungstrend weiter verbessern, ist die allgemeine Überzeugung. Das gilt schon aus einem einfachen Grund: Im Vergleich zum Vorjahr kann es eigentlich nicht schlechter werden. Da herrschte wegen der Unruhen in Nordafrika gähnende Leere in den Reisebüros.

(27.1.2012, Hans-Werner Rodrian, srt)

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