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Eingecheckt wird künftig auch am Automaten.

Eingecheckt wird künftig auch am Automaten.

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FLUGHAFEN

Check-In-Automaten am Airport

Immer mehr Fluggesellschaften sparen Personal – das Einchecken ist schon recht bald nur noch Maschinensache. REISE & PREISE sagt Ihnen, welche Fluggesellschaften den neuen Service anbieten (werden).
 
Der irische Billig-Carrier Ryanair hat jüngst ein Chaos am Londoner Airport Stansted verursacht. Fluggäste fanden nur noch elf geöffnete Counter vor – für die Abwicklung von über 250 Flügen! Mehr als 700 Gäste verpassten ihren Flieger, die Polizei musste einschreiten. Aber es bleibt dabei: Ryanair macht alle Check-in-Schalter weltweit dicht. Bei Swiss war bereits Ende Juli Schluss mit den freundlichen Mitarbeitern am Checkin-Schalter.

Viele Fluggäste reagieren mit Unbehagen auf die Entwicklung. Dabei bedeutet der Automaten-Check-in in erster Linie eines: Zeitersparnis. Während sich am Check-in lange Schlangen bilden, ist man am Automaten meist in einer Viertelstunde durch. Der Vorgang an sich ist unkompliziert. Fluggäste benötigen zur Legitimation ihr E-Ticket oder Personalausweis/ Reisepass bzw. EC- oder Kreditkarte. Dann lässt sich der Sitzplatz wählen (bei mehreren Reisenden auch gesammelt) und die Bordkarte ausdrucken. An schließend das Gepäck am »Quick-Drop-Schalter« aufgeben – fertig.

An immer mehr Flughäfen, z. B. am Terminal 2 in München, kann man auch das Gepäck mittlerweile selbst aufgeben. Das Gepäckstück wird wie gewohnt aufs Band gestellt, den zuvor ausgedruckten Kofferanhänger befestigt man selbst.

Lufthansa hat seine deutschen Gates bereits mit sogenannten Check-in-Kiosken ausgestattet. Auch Urlaubsflieger Air Berlin setzt die Automaten verstärkt ein: An einem Dutzend Airports im gesamten Bundesgebiet und auf Mallorca können Fluggäste zweitsparend am Automaten einchecken. Germanwings betreibt die Geräte bislang nur Köln-Bonn. Ausländische Gesellschaften wie Air Canada, Air France, British Airways, Continental, Iberia, KLM und Northwest konzentrieren sich zunächst auf die heimischen Flughäfen und große internationale Flughäfen.

Noch einen Schritt weiter geht das Web- oder Online-Check-in: Über das Internet können Reisende dabei den Sitzplatz vorab ordern. Das funktioniert bei immer mehr Airlines, meist aber frühestens 24 bis 30 Stunden vor dem Abflug. Man gibt die Buchungsnummer von E-Ticket oder Rechnung und den Nachnamen ein. Liegt bereits eine Sitzplatzreservierung vor, wird diese automatisch berücksichtigt, andernfalls wählt man den Platz am Schirm aus oder ändert ihn. Anschließend lässt man die Bordkarten ausdrucken. Zukunft hat das Einchecken per Internet-Handy. Die Bordkarte wird dann als MMS aufs Mobiltelefon gesendet. Der angezeigte Barcode wird am Gate vor den Scanner gehalten und schon ist der Weg zum Flieger frei.

(November 2009)