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Der Payún Matrú im Hintergund ist der berühmteste Vulkan der schwarzen Wüste.

Der Payún Matrú im Hintergund ist der berühmteste Vulkan der schwarzen Wüste.

Foto: Laens/dpa

Argentinien

La Payunia - die schwarze Wüste

Auf den ersten Blick ist die Wüste La Payunia menschenfeindlich: schwarz, steinig, voller Vulkane. Auf den zweiten Blick aber finden sich eine Oase, Flamingos, gastfreundliche Händler und viel Wein.Sie wird schwarze Wüste genannt und beherbergt einen der drei wichtigsten Vulkangürtel der Welt: In La Payunia, am Fuß der Anden in Argentinien, erheben sich Hunderte nicht mehr aktive Vulkane, dunkel und vom Wind umtost.In dieser Ecke der Welt ist hauptsächlich Schwärze zu sehen, Trockenheit zu fühlen und Stille zu hören. Auf den rund 4500 Quadratkilom

Acapulco zählt zu den touristischen Ballungszentren in Mexiko. Der Drogenkrieg findet anderorts statt.

Acapulco zählt zu den touristischen Ballungszentren in Mexiko. Der Drogenkrieg findet anderorts stat

Foto: Visit Mexico/dpa/tmn

Mexiko

Wie sicher sind Touristen?

Im mexikanischen Drogenkrieg werden jeden Tag Menschen getötet. Das beeinflusst auch den Tourismus - wichtigster Wirtschaftszweig des Landes. Viele potentielle Besucher sind verunsichert. Seit geraumer Zeit ist Mexikos Präsident Felipe Calderón besorgt um das Image von Mexiko. Der Drogenkrieg mit den vielen Toten schadet dem Tourismus. Jüngst versuchte Calderón, die amerikanischen Reiseunternehmen bei einer Messe in Las Vegas davon überzeugen, dass Touristen in Mexiko nicht gefährdet seien. »Ich habe Tausende von jungen amerikanischen Touristen in

Der Machu Picchu widersteht seit 100 Jahren dem Touristenansturm.

Der Machu Picchu widersteht seit 100 Jahren dem Touristenansturm.

Foto: dpa

Vor 100 Jahren entdeckt

Der Machu Picchu in Peru

Vor 100 Jahren wurde die Ruinenstadt Machu Picchu in Peru entdeckt. Heute ist sie weltbekannt. Deshalb kämpft man dort mit dem Ansturm der Touristen.Hiram Bingham suchte bewusst die »verlorene Stadt« der Inkas. Am 24. Juli 1911 fand der amerikanische Archäologe Machu Picchu. Die Stätte war den Forschern bis dahin verborgen geblieben, weil sie nicht eine größere Zitadelle auf dem Sattel zwischen zwei Bergen vermuteten, umgeben von drei Seiten vom reißenden Urubamba-Fluss und vom Urwald überwachsen.Die Einwohner der Umgebung kannten die Ruinen, j

Die Catedral Primada steht im Herzen von Bogota.

Die Catedral Primada steht im Herzen von Bogota.

Foto: Jean-Francois Hauwaert

Bogotá/Kolumbien

Eine Kolonialstadt macht sich hübsch

Wer von schönen Kolonialstädten in Südamerika träumt, denkt nicht zuerst an Bogotá. Doch Kolumbiens Hauptstadt hat ihre düstersten Zeiten hinter sich gelassen - und macht sich nun für Urlauber hübsch. Wer dem Moloch für ein paar Stunden entfliehen und ihn in seiner ganzen monströsen Größe betrachten will, muss in die Höhe fahren. Während die Seilbahn den Monserrate hinauf surrt, weitet sich langsam das Panorama der Hochebene von Sabana. Da liegt sie ausgestreckt bis zum Horizont: Bogotá, Hauptstadt Kolumbiens, gr&

Von der argentinischen Halbinsel Valdés aus lassen sich Wale gut beobachten - am besten von Schiffen aus.##Foto: Pera/dpa/tmn

Von der argentinischen Halbinsel Valdés aus lassen sich Wale gut beobachten - am besten von Schiffen

Foto: Pera/dpa/tmn

Patagonien

Wale in der Natur beobachten

Wale, Seelöwen, Pinguine: Auf der Halbinsel Valdés in Südargentinien  können Touristen vielen Tieren ganz nahe kommen. Nur der natürliche Rhythmus der Region darf dabei nicht gestört werden. Auf der argentinischen Halbinsel Valdés gibt es viele Kalender: Einer geht nach der Sonne, einer nach dem Mond, einer nach der Schifffahrt, ein anderer nach der Natur, wieder ein anderer nach dem Tourismus und ein täglich wechselnder nach den Gezeiten. Die patagonische Steppe, die in den Atlantik abfällt, ändert sich im stetigen Wandel mit den Jah

Mariano lebt in Las Marias. Er ist seit 25 Jahren im Geschäft und damit ein Tourismuspionier der Region Moskitia##Foto: Kubisch/dpa/tmn

Mariano lebt in Las Marias. Er ist seit 25 Jahren im Geschäft und damit ein Tourismuspionier der Reg

Foto: Kubisch/dpa/tmn

Moskitia-Region

Urlaub bei den Ureinwohnern

Honduras bietet mehr als Naturparks, Inseln und Karibikstrände. Wer mit Ureinwohnern leben, kochen und reiten will, hat in der Moskitia-Region im Osten dazu die besten Möglichkeiten. Moskitos gibt es dort auch, aber der Name kommt nicht daher. Die Graspiste im Zentrum des Dorfes Belen ist Weide, Fußballplatz und Landebahn. Kühe und Kinder räumen das Feld. Gekonnt setzt der Pilot die Cessna mit fünf Passagieren zwischen Kuhfladen und Grasbüscheln auf den Boden. Der einstündige Flug von La Ceiba führt entlang von Inseln, begrünten Bergen, Lagun

Nostalgischer Flair kommt auf in den bunten Gassen der kolumbianischen Stadt Cartagena.

Nostalgischer Flair kommt auf in den bunten Gassen der kolumbianischen Stadt Cartagena.

Foto: dpa/tmn

Karibik Auf Kolumbianisch

Müßiggang in Cartagena

Kolumbien verbindet man weniger mit Karibikurlaub als mit Drogenhandel und Rebellen. Doch in Cartagena sind die Probleme weit weg, das merken auch die Besucher. In Cartagena ergibt man sich schnell dem karibischen Müßiggang vor prachtvoller Kolonialkulisse. Wenn die schwüle karibische Hitze zu drückend wird in Cartagena, flüchten Einheimische und Urlauber zur Plaza de Bolívar. Vier Brunnen plätschern um den von hohen Palmen beschatteten Platz, hoch auf seinem Ross wacht ein bronzener Simon Bolívar über die Idylle, der Vater der kolumbianische

Den Schildkröten geht es nun prächtig

Foto:

Mazunte

Ökotourismus in Süd-Mexiko

Schildkröten-Schauen im Schutzgebiet, Krokodiltouren und regionale Kosmetik: Der Ort Mazunte in Mexiko wirkt auf Touristen wie ein Ökoparadies. Wohlhabend hat der Naturtourismus die Bewohner nicht gemacht. Den Schildkröten geht es nun aber prächtig. Einst war der Strand des Ferienortes Mazunte im Süden Mexikos Tag für Tag der Schauplatz eines Massakers. Heute jagen die Fischer hier nur noch Touristen - und versuchen, sie zu Ausflügen auf ihren Schiffen zu überreden. Dabei schwimmen die Gäste mit der früheren Beute der Fischer: den Meeresschild

Die bunten Hütten von Rocinha.

Die bunten Hütten von Rocinha.

Foto: dpa

RIO DE JANEIRO

Die etwas andere Stadtführung

Seit dem Film »City of God« kennt die Welt die Favelas, Rios Armenviertel mit Gewalt und Kriminalität. Auf Stadtführungen versuchen Bewohner, das negative Bild zu korrigieren. Sie gehören zu Rio de Janeiro wie der Zuckerhut, die Copacabana und die Christus-Erlöser-Statue hoch oben auf dem Corcovado-Berg: die Favelas. Hunderte dieser Armensiedlungen gibt es in Rio. Sie stehen im Ruf, Horte der Gewalt und Heimat der Drogenbosse zu sein, und das ist auch ein Teil der Wahrheit. Aber eben nur ein Teil. Wem Klischees nicht reichen, wer mehr erfahren will über F

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