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Sind die No-Name-Airlines ihr Geld wert? REISE & PREISE gibt die Antwort

Sind die No-Name-Airlines ihr Geld wert? REISE & PREISE gibt die Antwort

Foto: Archiv

Test Billig-Airlines auf der Langstrecke

Auswahlkriterium Sitzkomfort

An Bord trennt sich die Spreu dann endgültig vom Weizen. Beim Sitzkomfort können viele Airlines mit den Renommier-Carriern mithalten. Doch wie gesagt, es variiert von Flugzeugtyp zu Flugzeugtyp teilweise beträchtlich: Am bequemsten ist es in der B 777 von Air India, bei Egyptair im A 330 und in der B 777 und in der B 767 der El Al. Von dem Sitzabstand von 84 Zentimetern und 46 Zentimeter Sitzbreite kann sich so manch teure Linienairline eine dicke Scheibe abschneiden. Deutlich unter dem Zumutbaren liegt Alitalia, die ihren Eco-Passagieren in der B 777 sogar nur 76 Zentimeter Beinfreiheit gönnt – das ist Ryanair-Standard! Etwas mehr Platz bieten die Italiener mit 79 bis 81 Zentimetern im A 330, ein verbreitetes Eco-Niveau, auf dem sich auch Lufthansa bewegt. Exakt die gleichen Maße weist auch Aeroflot auf, das mag einem im A 330 und in der B 767 auf Grund des breiteren Sitzes noch recht bequem vorkommen, in der B 777 kommt man sich mit 42 Zentimetern Sitzbreite doch sehr beengt vor. Vielleicht wollen die Russen so die neue »Comfort Class« in der B 777 beim Kunden ins Gespräch bringen, die mit immerhin 97 Zentimetern Sitzabstand und 49 Zentimeter breiten Sitzen aufwartet. 

Die Economy-Sitze unser »Testflotte« stehen teureren Airlines in nichts nach. Sie verfügen i. d. R. über verstellbare Kopfstützen und eigene Bildschirme mit Audio-Video-on-Demand- System (AVOD). Wobei die Qualität und das Entertainment-Angebot stark variieren. Bei Gulf Air und Egyptair kann man sich die Flugzeit sogar mit WLAN und SMS-Schreiben vertreiben. Die klobigen Monitore an der Kabinendecke sind lediglich noch in einzelnen Maschinen von Aeroflot, Egyptair, El Al, Iberia und Kuwait Airways unterwegs, entsprechend eingeschränkt die Bordunterhaltung. Beim Essen wartet so manch »Billigflieger« sogar auf kürzeren Streckenabschnitten mit warmen Mahlzeiten auf, z. B. im Zubringer nach Moskau oder auf indischen Inlandstrecken. Wobei das das Essen bei einem echten »Exoten« auch meist exotisch zubereitet ist, manchmal sogar höllenscharf, schließlich kommt das Gros der Fluggäste nicht aus Mitteleuropa! Was für die einen ein Gräuel ist, ist für die anderen eine willkommende Einstimmung auf das Urlaubsziel. 

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