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Erstattung Kein deutschsprachiger Reiseführer

Wird in einem Prospekt ein deutschsprachiger Reiseführer versprochen, spricht der Führer vor Ort tatsächlich jedoch kein Deutsch, begründet dies einen Reisemangel. Im konkreten Fall musste der Veranstalter 20 Prozent des Reisepreises erstatten (AG Frankfurt a.M., AZ 32 C 1201/97-19).

Arztbesuche Geld nur gegen Originalrechnung

Wer sich im Ausland ärztlich behandeln lässt, muss zwecks Kostenerstattung der Reisekrankenversicherung auf jeden Fall eine Originalrechnung des Arztes oder des Krankenhauses einreichen. Das Risiko, eine Originalrechnung nicht vorlegen zu können, geht allein zu Lasten des Versicherten (AG München, AZ 113 C 1653/97).

Gewisse Toleranz erforderlich Kein Geld für murrende Pauschareisende

Für einen um 45 Minuten verspäteten Hoteltransfer und eine Stechmückenplage am Hotelstrand in der Dom. Republik wollte eine Familie ein Schmerzensgeld in Höhe von 4.750 Euro einklagen. Dies waren über 50 Prozent mehr als sie für die Reise bezahlt hatte. In der ersten Instanz wurde ihr 900,– Euro zugebilligt. In der Berufung bekam sie gar nichts mehr zugesprochen: Bei Verspätungen müsse eine gewisse Toleranz erwartet werden können. Und Mücken seien erst Recht kein Reisemangel, sondern schlicht »Naturgegebenheiten, die hinzunehm

Kenia Urlaub unter Soldaten

Wie zu Zeiten des Somalia-Krieges fühlte sich eine Kenia-Urlauberin und klagte. Während des kompletten zweiwöchigen Urlaubs waren in der von ihr gebuchten Ferienanlage in Mombasa fast 1.000 Marine-Soldaten einquartiert, die an einer militärischen Übung teilnahmen. Die Landser patrouillierten auch am Strand mit ihren Waffen. Die Klägerin erhielt eine Reisepreisminderung von 40 Prozent zugesprochen. In der Urteilsbegründung heißt es, dass Reisende erwarten könnten, in einem Urlaubshotel Gleichgesinnte oder Geschäftsleute anzutreffen. (AG Kö

Getränke nur gegen Trinkgeld Hand aufhalten bringt Geld

Zwei Urlauber mussten in ihrer All-inclusive-Ferienanlage immer erst ein Trinkgeld auf den Tresen legen, um Getränke serviert zu bekommen. Das Gericht fand es unerhört, dass Personal für bereits bezahlte Leistungen zusätzlich Trinkgeld haben wollte. Die Kellner hätten damit den Hotelservice »in unzumutbarer Weise verschlechtert«. Die Reisenden erhielten eine Reisepreisminderung von fünf Prozent. (AG Köln, AZ 122 C 171/00)

Frühbucher 20 Prozent Anzahlung

Mit dem Erhalt der Buchungsbestätigung müssen Frühbucher wohl in Zukunft eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises leisten. Die Verbraucherverbände, die die bislang üblichen 10 % für angemessen hielten, haben eine Klage gegen Tjaereborg verloren. Begründung der Richter: Der Veranstalter trete in Vorkasse und trage das Risiko, dass die Kunden nicht zahlten (Oberlandesgericht Köln, AZ: 16 U 12/05).

Reisebüro nicht verpflichtet Hinweis auf Einreisevorschriften

Das Reisebüro ist nicht verpflichtet, ungefragt auf Einreisevorschriften des Ziellandes hinzuweisen. (AG Berlin-Mitte, AZ 14 C 690/95).

Keine Reisepreisminderung Wechsel der Fluggesellschaft

Der Wechsel von einer deutschen zu einer anderen deutschen Fluggesellschaft bedingt bei einer Pauschalreise keine Reisepreisminderung (AG Kleve, AZ: 3 C 456/98).

Falsche Unterbringung Kleineres Zimmer

Die Unterbringung in einem 1-Zimmer-Apartment statt wie gebucht in zwei Zimmern rechtfertigt eine Reisepreisminderung um 25 % (AG Bad Homburg, AZ: 2 C 182/98).

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