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Teure Fracht: Da Airlines für jedes zusätzliche Kilo Kerosin verbrauchen, kostet die Gepäckmitnahme bei einigen Gesellschaften extra

Teure Fracht: Da Airlines für jedes zusätzliche Kilo Kerosin verbrauchen, kostet die Gepäckmitnahme bei einigen Gesellschaften extra

Foto: Marcus Brandt

Airlines

Gepäckanmeldung im Internet günstiger

Die Gesellschaften fordern hohe Gebühren für das Gepäck. Dem Vorbeugen lässt sich durch das Internet. Dort können Koffer angemeldet werden.

Bei vielen Airlines lohnt es sich, Gepäckstücke bereits beim Buchen anzumelden. Das gilt vor allem für Billigflieger. Dadurch sinken die Gebühren teilweise kräftig. Bei Ryanair kostet ein 15 Kilogramm schwerer Koffer in der Nebensaison bei Anmeldung im Internet 15 Euro. Wer sich erst am Schalter dazu entschließt, zahlt 30 Euro. Bei Easyjet werden online zwischen 13 und 25 Euro fällig, am Schalter 35 Euro, am Gate sind es mit 55 Euro noch einmal mehr. Auch KLM verlangt in der Economy-Klasse auf innereuropäischen Flügen 15 Euro bei Voranmeldung, 30 Euro am Flughafen.

 
Bei Air Baltic werden online 24,99 Euro, am Flughafen 40 und am Flugsteig 60 Euro fällig. Bei Air Berlin zahlen Passagiere im Just-Fly-Tarif 15 Euro online und 70 Euro am Flughafen. Bei allen anderen Tarifen ist ein Gepäckstück inklusive. Komplett umsonst ist die Aufgabe eines normalen Gepäckstücks bei Lufthansa.
 
Um Gebühren zu sparen, melden Fluggäste Gepäck besser schon beim Buchen und nicht erst hinterher etwa beim Online-Check-in an. Dann kostet es unter Umständen mehr.
 
Zusatzgebühr für Gepäck bei Billig-Fliegern rechtens
 
Billig-Fluggesellschaften dürfen für das Aufgeben von Gepäckstücken eine gesonderte Gebühr berechnen. Zu diesem Schluss kommt der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) in einem am Donnerstag (23. Januar) in Luxemburg vorgelegten Gutachten. Die Unternehmen dürften entscheiden, ob sie die Gepäckkosten gleich in den Grundpreis des Flugscheins einrechnen oder dafür eine Zusatzgebühr verlangen. Diese Preisfreiheit gelte allerdings nicht für das Handgepäck: Dies müsse kostenlos befördert werden. Das höchste EU-Gericht folgt meist, aber nicht immer dem Gutachten seines Generalanwalts. Im fraglichen Fall geht es um ein spanisches Gesetz, das die Extrakosten verbietet und gegen das sich die Billig-Fluggesellchaft Vueling gewandt hatte.
 


(23.01.2014, dpa)