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Kein Ersatzzimmer Reiseabbruch

Schimmel, tote Insekten, verstopfte Abflüsse und keine Aussicht auf ein Ersatzzimmer ohne Aufpreis brachten eine Türkeitouristin dazu, ihren Urlaub abzubrechen. Das Gericht sprach ihr eine 15-prozentige Reisepreisminderung für die gesamte gebuchte Zeit zu. Denn wenn sie geblieben wäre, hätte der Mangel die ganze Zeit bestanden (LG Duisburg, AZ: 12 S 176/03).

Flugbestimmungen missachtet Verhalten im Flugzeug

Weigert sich ein Passagier, beim Start eine aufrechte Sitzposition einzunehmen, kann er vom Flugkapitän des Flugzeuges verwiesen werden AG Charlottenburg, AZ: 12a C 255/97).

Reisemangel Unterkunft belegt

Weil die Unterkunft in Hurghada durch ein Politiker-Treffen belegt war, wurde eine Tauchergruppe in einem 2-Sterne-Hotel in der Innenstadt untergebracht. Nachdem die Reiseleitung auch am folgenden Tag keine adäquate Unterbringung gefunden hatte, reiste die Gruppe ab und klagte auf Erstattung des Reisepreises. Das AG Frankfurt sah einen gravierenden Reisemangel vorliegen und verurteilte den Veranstalter, den vollen Reisepreis zu erstatten (AG Frankfurt, AZ 29 C 363/97).  

Flughafen wurde gewechselt Rücktritt, wenn der Flughafen wechselt

Pauschalurlauber haben grundsätzlich das Recht, vom gebuchten Flughafen aus in die Ferien zu starten. Ändert der Reiseveranstalter kurz vor dem Reisetermin ohne wichtigen Grund den Flughafen, kann der Kunde kostenlos vom Reisevertrag zurücktreten (LG Kleve, AZ 4S 128/97).

Unfall Kein Anspruch auf vorzeitigen Rückflug

Reiseveranstalter sind nicht zur vorzeitigen Rückbeförderung verpflichtet, wenn der Grund in der Sphäre des Reisenden liegt. Ein Urlauber hatte sich bei einem Sturz eine Beinverletzung zugezogen und wollte umgehend nach Deutschland zurückfliegen, um sich operieren zu lassen. Der Reiseveranstalter konnte erst drei Tage später einen Rückflug besorgen. Dadurch verschlimmerte sich die Verletzung und der Kunde klagte auf Schmerzensgeld. Die Klage wurde abgewiesen, weil der Reiseabbruch aus Gründen erfolgt sei, die der Reisende selbst verschuldet habe. Der Veranst

Israelischer Einreisestempel Urlauber in die Wüste geschickt

Wird einem Urlauber die Einreise in ein arabisches Land wegen eines israelischen Einreisestempels im Reisepass verweigert, trägt er Mitschuld. Ein Ärzteehepaar hatte für eine Sahara-Reise von der libyschen Botschaft Visa erhalten, scheiterte aber an der Immigration vor Ort. Da die Reise geplatzt war, zahlte der Veranstalter den vollen Reisepreis von rund EURO 5.112 plus einer Entschädigung in Höhe von EURO 930 zurück. Das war dem Mann aber nicht genug, er zog für einen zusätzlichen »Schadensersatz für die vertane Urlaubszeit« vor Gerich

Reiseausfall Ein Urlaubstag kostet 72 Euro

Urlauber wollten an einer Australienreise mit elftägiger Busrundfahrt teilnehmen, die jedoch ausfiel. Da sie sich nicht einer anderen, bereits gestarteten Gruppe anschließen wollten, brachen sie die Reise ab und flogen nach Hause. Der Veranstalter erstattete die Kosten der Busreise in Höhe von € 3.498, doch die verhinderten Urlauber wollten sich zusätzlich für ihre nutzlos aufgewandte Urlaubszeit entschädigt sehen. Sie bekamen Recht: Der Veranstalter muss zusätzlich die Flugkosten (€ 3.320) und insgesamt € 1.152 € für 16 vertane Url

REISERECHT Veranstalter zahlt teurere Ersatzreise

Ein Mann hatte für seine Familie einen Bulgarienurlaub gebucht.

Ein Mann hatte für seine Familie einen Bulgarienurlaub gebucht. Einen Monat vor Abreise teilte der Veranstalter mit, dass das Hotel nicht rechtzeitig fertig gebaut sein würde, und bot Alternativreisen an. Der Mann lehnte die Angebote ab, da sie kein separates Schlafzimmer für das Kind beinhalteten. Er buchte letztlich eine fast doppelt so teure Reise nach Ibiza und wollte die € 1.700 Differenz vom Veranstalter erstattet haben. Der zog vor Gericht und verlor. In der Tat haben derart verhinderte Urlauber Anspruch auf eine so wesentlich teurere Reise (AG Bad Homburg, AZ: 2 C

Veranstalter-Storno Geld zurück

Eine Familie erhielt statt ihrer Reiseunterlagen drei Tage vor dem Abflugtermin nach Ägypten einen Brief, in dem der Veranstalter die Reise stornierte. Die verhinderten Urlauber verlangten daraufhin die Reisekosten zurück und Schadensersatz für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit, da sie die freie Zeit auf Balkonien verbringen mussten. Der Kunde bekam Recht, obwohl der Veranstalter behauptete, das Storno sei ein »freiwilliges Angebot« gewesen. Angaben über die Durchführung der Ägyptenreise konnte er aber nicht machen (LG Düsseldorf, AZ: 22 S 667/01)

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