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Südsee: So erfüllen Sie sich Ihren Südseetraum

Bootsrennen sind tahitianischer Nationalsport

Foto: Tahiti-Tourisme

SÜDSEE-Reisen

So erfüllen Sie sich Ihren Südseetraum

Tahiti, Samoa, Fidschi & Co. sind bekannt für exklusive Preise. Dabei kann auch die Südsee erschwinglich sein. REISE-PREISE.de verrät, wie Sie sich Ihren Südseetraum kostengünstig erfüllen können.

Abgelegene Buchten, eine famose Unterwasserwelt, feinsandige Strände – die Südseeinseln scheinen das Urlauberparadies schlechthin zu sein. Sie haben nur einen Haken: den Preis. Zudem sind sie schwer zu erreichen. Direktflüge über die USA sind Mangelware, ebenso wie Sondertarife. Eine kleine Ausnahme bildet lediglich Tahiti, immerhin von Air France und Air Tahiti Nui angeflogen. Ansonsten ist man von Europa aus auf die Dienste von Air New Zealand angewiesen, die gegen Aufpreis einen Stopp auf den Cook-Inseln, Fidschi und Tahiti erlaubt. Die Möglichkeiten von Europa auf direktem Weg sind also begrenzt – doch von Australien und Neuseeland lassen sich die Inseln relativ preisgünstig erschließen.

Besonders die Metropolen Brisbane, Sydney und Auckland gelten als »Tore zur Südsee«. Low Cost Airlines fliegen ab dort viele Südsee-Destinationen an. Jetstar bedient ab Sydney den Flughafen Nadi (Fidschi). Die Virgin-Tochter Pacific Blue fliegt z. B. von Brisbane nach Port Vila (Vanuatu), Nadi, Apia (Samoa), Port Moresby (Papua Neuguinea), Honiara (Salomonen) und von Sydney nach Nukualofa (Tonga). Für Reisende, die den Umweg über Australien nicht scheuen, lohnt sich der Airpass von Virgin Blue. Die Südpazifik-Strecken kosten mit dem Pass ab € 147 (maximal 8 Strecken möglich). Polynesian Blue fliegt von Auckland nach Tonga, Samoa und auf die Cook Islands. Entscheidend ist, die Reise in die Südsee zeitig zu planen: Zum einen sind die Preise dann günstiger, zum anderen werden einige Inselstaaten pro Woche nur zweimal (Tuvalu) angeflogen.

Island-Hopping per Airpass
Querverbindungen in der Südsee erfordern ebenfalls viel Bastelarbeit, denn es gibt nicht viele. Qantas fliegt lediglich von den Oststädten Australiens sowie Auckland über Nadi nach Hawaii, dort ist dann aber Schluss. Bucht man die Teilstrecken einzeln, hat man zwar mehr Auswahlmöglichkeiten, es wird jedoch auch recht teuer. Die Tour Deutschland–Hawaii–Tahiti–Australien/Neuseeland–Deutschland mit drei verschiedenen Airlines kostet dann schon mal € 3.500. Wer mit Air New Zealand (oder einer anderen »Star-Alliance«-Gesellschaft) nach Neuseeland geflogen ist, für den ist deren »South Pacific Airpass« interessant. Der Pass gliedert sich in vier Zonen. Fidschi, Tonga, Neukaledonien und Vanuatu zählen zu Zone 2 (Strecke ab € 228). Möchte man von Tonga noch nach Apia weiterreisen, reicht ein Ticket der Zone 1 (ab € 132). Raratonga und Tahiti fallen unter Zone 3 (Flug ab € 318).

Jede Inselgruppe verfügt zudem über eine eigene Inlandfluglinie, so dass es innerhalb eines Inselarchipels relativ viele Möglichkeiten zum Inselhüpfen gibt. Air Tahiti bietet die meisten Querverbindungen und hat zudem gleich sechs Airpässe im Angebot: Die Einsteigerrunde Tahiti–Moorea–Huahine–Raiatea–Tahiti lässt sich mit dem »Discovery Pass« (€ 231) drehen.

Der »Bora Bora Pass« erweitert die Strecke um Bora Bora und Maupiti (ab € 325), der »Bora Tuamotu Pass« um Rangiroa, Tikehau, Manihi, Fakarava und Ahe (ab € 471). Die Austral- und Marquesas Islands lassen sich jeweils als Verlängerung hinzubuchen (€ 246/443). Solomon Airlines verfügt über ein hervorragendes Streckennetz. Weit entlegene Inseln sind allerdings nur mit diversen Zwischenstopps zu erreichen (Honiara–Choiseul Bay mit 4 Zwischenstopps).

Pauschal meist preiswerter
Von Australien und Neuseeland kommt man auch spontan und recht preiswert in die Südsee: Als »Holiday Packages« werden z. B. fünf Nächte auf Samoa inklusive Flug und Hotel ab Auckland für € 479 verkauft, acht Tage Vanuatu ab Brisbane für € 485 (buchbar vor Ort bei Flight Centre, Büros zu finden unter »Store Locator« auf www.flightcentre.co.nzundwww.flightcentre.com.au/).

Bei Air Pacific lassen sich Aufenthalte auf allen Fidschi-Inseln buchen, sieben Nächte im 3-Sterne-»Rydges Hideaway Resort« auf Viti Levu kosten z. B. € 807 inklusive Flug ab Brisbane (Tel. 00679-672-0888, www.airpacific.com/). Alternativ bucht man nur den Flug und sucht sich auf der jeweiligen Insel eine Unterkunft. Dies lohnt sich besonders bei günstigen und Mittelklasse-Hotels. Budget-Reisende finden bei www.pacific-travel-guides.com/ Infos und Preise zu günstigen Unterkünften.

Alternative ist, vorab über deutsche Veranstalter ein Südsee-Paket buchen. FTI verkauft z. B. drei Tage Tahiti in Kombination mit 6 Tagen Moorea im 5-Sterne-Resort ab € 616, dazu kommen die Flüge. TUI bietet sieben Nächte im 3-Sterne-Hotel auf Fidschi inklusive Flug ab Auckland, Transfer und Frühstück ab € 355. Explorer Fernreisen fliegt Sie für fünf Nächte ab Sydney nach Fidschi, mit Aufenthalt im 3-Sterne-Beach-Resort und Frühstück kostet das € 721. Die traurige Nachricht zum Schluss: Wer mit Air New Zealand nach Neuseeland fliegt, kann nur noch Fidschi, Tahiti und die Cook Islands als Stopover hinzubuchen (€ 150 extra pro Stopp, nur ein Stopp pro Richtung erlaubt). Zwar fliegen die Neuseeländer weiterhin von Auckland aus nach Tonga und Samoa, doch die Weiterflüge von dort nach Los Angeles werden seit Februar 2011 nicht mehr angeboten.

TIPPS ZU DEN AIRPÄSSEN
– Oftmals sind Airpässe an bestimmte Auflagen gebunden, bezüglich der Aufenthaltsdauer, Zwischenstopps etc. Wer plant, einen Airpass zu kaufen, sollte sich über die Bestimmungen informieren.

– Individuell ausgearbeitet Strecken und allgemeine Infos zu Airpässen gibt es bei www.skyways.de/ap

– Die vorgestellten Airpässe sowie Einzelstrecken lassen sich in Reisebüros oder direkt bei den Airlines buchen. Nur der »Virgin Blue Airpass« lässt sich lediglich über die Airline direkt buchen (www.virginblueairpass.com/).

(01.04.11, RP)