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Wale beobachten - ein faszinierendes Erlebnis.

Wale beobachten - ein faszinierendes Erlebnis.

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WHALE WATCHING Wale aus der Nähe betrachtet

Wale gehören zu den faszinierendsten Tieren überhaupt. Die Meeresriesen in freier Natur zu sehen, ist immer wieder ein unvergessliches Erlebnis. REISE & PREISE sagt Ihnen wo und wann die Chancen für Wal-Bekanntschaften am besten sind.
 
Azoren (Mai bis Oktober)

Das Ende der traditionellen Waljagd liegt etliche Jahre zurück, heute interessieren sich vor allem die »Whale Watcher« für die Meeressäuger vor den Azoren. Aufgrund der zentralen geografischen Lage der Atlantikinseln findet sich dort eine erstaunliche Vielzahl von Walen, die in den Canyons um die vulkanischen Inseln jagen. Unter ihnen sind Pott-, Blau- und Finnwale sowie Enten- und andere Schnabelwale. Es gibt Touren mit Ausflugsbooten, die Tiere sind aber auch von Land aus gut zu beobachten.

Kanarische Inseln (ganzjährig)

Mehr als 500 Indische Grindwale, dazu Pott- und Schnabelwale vor dem südlichen Inselende machen Teneriffa zu einer Hochburg für Walbeobachter. Die Organisation WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society) bemängelt den oft geringen Qualitätsstandard der Touren. Vorbildlich seien die Touren des Veranstalters Club de Mar auf La Gomera.

Norwegen (Juli/August in Vesteralen und Oktober bis Januar in Tysfjord)

Beim Walforschungszentrum Andenes an der Nordspitze der Vesteralen-Inselkette nördlich der Lofoten sind im Zauberlicht der Mitternachtssonne Pott-, Zwerg-, Buckel- und Finnwale zu beobachten. Zu den Orcas führen Touren in den Tysfjord. In diesem Revier, rund 60 Kilometer südlich von Narvik, halten sich bis zu 800 dieser Säuger auf, die den laichenden Heringen folgen.

Mexiko (Januar bis März)

Hunderte von Grauwalen versammeln sich im Winter aus der eisigen Beringsee kommend zur »Sommerfrische« vor Baja California zur Paarung. Sie tummeln sich in den warmen Gewässern rund um die Halbinsel, bringen ihre Jungen zur Welt und geben sich erneut den Trieben hin. Dabei vollführen die bis zu 40 Tonnen schweren Tiere unter lautem Prusten akrobatische Luftsprünge. Die besten Walbeobachtungsposten sind Bahía Magdalena, Laguna San Ignacio und Laguna Ojo de Liebre. Mit kleinen Booten nähert man sich den Tieren.

Dominikanische Republik (Dezember bis März)

Bis zu 300 Buckelwale ziehen aus dem hohen Norden in die warmen Gewässer der Bucht von Samaná im Osten der Dominikanischen Republik. Dort pflanzen sich die bis zu 45 Tonnen schweren Tiere fort, bringen ihren Nachwuchs zur Welt und ziehen ihn auf. Viele der Walbeobachtungsschiffe sind mit Unterwassermikrofonen ausgestattet, um die Gesänge der Wale hörbar zu machen. Immer wieder wird allerdings bemängelt, dass sich manche Kapitäne nicht an den vorgeschriebenen Mindestabstand halten.

Alaska (ganzjährig, beste Zeit Juni bis September)

Das ist einzigartig - im Prince William Sound kann man während der Fahrt mit der Linienfähre zwischen Valdez und Whittier Wale beobachten. Die Orcas fühlen sich in der geschützten (und nach der Tankerkatastrophe der Exxon Valdez von 1989 wieder weitgehend regenerierten) Bucht pudelwohl und leben das ganze Jahr über dort. Daneben gibt es auf der siebenstündigen Überfahrt auch noch Seelöwen, Delfine, Biber und Adler zu sehen. Mit etwas Glück lassen sich mit dem Fernglas am Ufer Bergschafe und Bären erspähen.

Hawaii (Dezember bis Mai)

Den Buckelwalen ist es in Alaska zu kalt zum Spielen. Wenn sie sich im Nordmeer satt gefressen haben, treten sie die gut 5000 Kilometer lange Reise durch den Pazifik nach Hawaii an, um sich in den badewannenwarmen Gewässern der Aloha-Inseln zu paaren und ihre Jungen aufzuziehen. Am besten kann man die Meeresriesen, die für ihre Unterwassergesänge bekannt sind, vor der Südwestküste von Maui beobachten - nicht nur von Ausflugsbooten aus, sondern auch als Rahmenprogramm zum Sundowner von den Hotels des Makena oder Wailea Beach aus.

(Von Brigitte von Imhof, Oktober 2009)

In Florida lässt sich manch ein Schnäppchen machen.

In Florida lässt sich manch ein Schnäppchen machen.

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SHOPPING IN FLORIDA Weihnachtseinkauf unter Palmen

Es muss nicht immer das überfüllte New York sein, das alle Jahre wieder zum »X-mas-Shopping« lädt. Im Sonnenscheinstaat Florida locken feine Einkaufsviertel und gigantische Mega-Malls - und Sonne, Wärme, Strand und Palmen gibt es zum Weihnachtseinkauf gratis dazu.
 
»Passen Sie auf die Nüsse auf!«, warnt mich eine gestylte Joggerin. Erschrocken sehe ich in die Palmwipfel. Die hängen voller reifer Kokosnüsse. Der Tipp kam gerade noch zur rechten Zeit, ehe so ein Geschoss wenige Schritte vor mir niedersauste. Schließlich sind wir in Coral Gables, jenem gerne auch »City Beautyful« genannten Teil von Miami, dessen stille Villenstraßen von dichten Palmdächern in dämmeriges Grün getaucht werden. Und ich bin auf dem Weg zur Miracle Mile - der Wundermeile. Sie präsentiert sich als überraschend europäisch wirkender Bummelboulevard mit mediterran anmutender Architektur, Plätzen mit plätschernden Brunnen, Cafés und jede Menge kleiner Läden mit Antiquitäten, Schuhen, Designerklamotten. Und es ist tatsächlich ein Wunder, dass sie sich angesichts der Übermacht von Kettenkaufhäusern bisher halten konnte. Einer hat allerdings doch schon Fuß gefasst: »Ross« hält Markenware zu Superschnäppchen-Preisen bereit. Dort wird auch in diesem feinen Viertel gekauft, was die Tragetüten halten.

»Shop 'til you drop« ist die Devise, vor Weihnachten umso mehr. Dieses »Einkaufen bis zum Umfallen« lässt sich natürlich im Wortsinne am besten umsetzen in den zahlreichen gigantischen Shopping-Malls, deren Besuch zum tagefüllenden Programm werden kann. Nicht selten hört man dort auch deutsche Laute - Dollartouristen auf Schnäppchenjagd. Neben dem nach wie vor günstigen Dollarkurs kann man durch relativ niedrige Mieten und eine Umsatzsteuer von 6,5 Prozent in Miami und auf den Florida Keys in der Regel preiswerter einkaufen als etwa in New York. Die meisten Malls verfügen über einen Einkaufsservice, der hilft, in den riesigen Arealen das Gesuchte rasch zu finden. An diesen Info-Schaltern gibt es meist auch Gutscheinhefte mit speziellen Rabatten. Wo »Clearance« statt des allgegenwärtigen »Sale« dran steht, erwartet einen ein richtiger Schlussverkauf mit Super-Niedrigpreisen. Aber Achtung: Für deutlich als Neuware erkennbare Einkäufe sind 19 Prozent Zoll bei der Einfuhr nach Deutschland fällig.

Sawgrass Mills in Fort Lauderdale ist mit mehr als 350 Markengeschäften das größte Einkaufszentrum im Sonnenscheinstaat. Zwischen 100 und 200 Geschäfte immerhin umfassen die in und im näheren Umkreis von Miami befindlichen anderen Malls. »The Falls« in South Miami ist einer der größten Einkaufs- und Unterhaltungskomplexe in den Vereinigten Staaten überhaupt. Nur wenige Autominuten vom Flughafen Miami entfernt ist die »Miami International Mall«. Hinter dem Namen »The Shops at Sunset Place« verbergen sich vor allem Dutzende Geschäfte von namhaften Designermarken. Outlets bekannter Marken mit extra günstigen Preisen findet man in der Dolphin Mall.

Als weltweit bekannte Shopping-Ikone gilt die Dadeland Mall, wo neben Riesenablegern der Warenhausketten Macy's, Nordstrom und JC Penny der größte »Limited/Epress-Store« der USA schicke Klamotten zu vernünftigen Preisen anbietet. Einer der Hits ist dort der blendend helle, weiträumige »Apple«-Laden mit den neuesten i-Phones und brieftaschenflachen Notebooks, die man nach Herzenslust ausprobieren kann. Da sieht man denn Menschen jeden Alters und Geschlechts ihrem technoiden Spieltrieb frönen mit so verklärten Gesichtern, als wäre heut' schon Weihnachten.

Überhaupt ist der Unterhaltungswert solch einer Shoppingtour nicht zu unterschätzen. Was nicht nur die zahlreichen Restaurants, Kinos und sonstigen Vergnügungsmöglichkeiten meint, die zu jeder Mall gehören. Wenn etwa ein Kinderbekleidungsgeschäft mit dem einem Schlager entlehnten Spruch »Baby, it's cold outside« für pelzverbrämte Anoraks und dicke Pullis wirbt - bei gefühlten 35 Grad und Sonne satt draußen! Wenige Schritte weiter lässt sich eine strahlende Mittvierzigerin blonde Kunst-Strähnchen an die eigenen platingefärbten Haare schweißen - ob das mal gut geht? Erschöpfte, vornehmlich männliche Kunden relaxen inzwischen in den zahlreichen elektronischen Massagesesseln. Wenn sie sich nicht gleich in die fachkundig knetenden Hände eines Masseurs begeben, der seine Patienten vor aller Augen bearbeitet. Kniend auf einem Gestell, das an mittelalterliche Foltermöbel erinnert. Die Behandlung scheint aber wirklich wohltuend. Und wohl auch nötig nach solch einem Tag in der Mall, wenn selbst die dort unter Glas aufgestellten Palmen nur noch müde wedeln.

Wer es entspannter mag, dem sei Naples empfohlen, der kleine, exklusive Küstenort an Floridas südwestlicher Küste, rund zwei Autostunden von Miami entfernt. Unter Insidern gilt das auch als »Paradies von Florida« bekannte Städtchen ohnehin als erstklassige Shopping-Adresse. Und die vielen Boutiquen, Galerien, Cafés, Restaurants liegen manchmal nur einen Katzensprung von den traumhaften weißen Sandstränden entfernt. Doch sollte man dann erschöpft in den Schatten der Palmen hinsinken, gilt auch hier: Achtung, Kokosnüsse!

Weitere Informationen: Hotline (deutsch) für allgemeine Florida-Infos und kostenlose Broschüren Tel. 0621/5615442. Broschüren und Infos auch bei: Florida Versandhaus c/o PELA Touristikservice, Postfach 1227, 63798 Kleinostheim, Fax 06027/9796982, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und bei C&C, Paul-Ehrlich-Str. 27, 60596 Frankfurt, Tel. 069/96366 0, www.cc.pr.com.

Weitere Informationen unter www.visitflorida.com/deutsch, www.miami-florida.de, www.miamiandbeaches.com.

Hotel-Tipp: Ein Dadeland-Shopping-Paket bietet das direkt gegenüber der Dadeland Mall in Miami gelegene kleine Designerhotel »Indigo«. Ab drei Übernachtungen erhält man einen Einkaufsgutschein über 100 Dollar, ein Coupon-Heft für weitere Rabatte und kostenlosen Shuttle-Service (www.MiamiDadelandHotel.com).

(November 2009, von Margit Boeckh)

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