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LEFKAS

Trotz Krise nach Griechenland

Gerade wegen der Krise nach Griechenland! Also fliegen wir mal nach Lefkas - aus europäischer Solidarität und aus Neugier: Denn wer kennt schon Lefkas, die Insel im Ionischen Meer?

»Türkisblaues Meer, weiße Felsen, herrliche Strände und gute Preise - das ist Lefkas!« schwärmt Herwig aus Tirol, »es ist wirklich so wie im Song von STS: Irgendwann bleib i dann dort!« Er ist vor etwa zehn Jahren auf die Insel an der Nordwestküste Griechenlands gekommen - weil's ihm auf Elba zu voll wurde. Jetzt schnitzt der Ex-Psychiater hölzerne Souvenirs aus den Olivenbäumen der Insel. Und hofft auf das große Glück.

{module [83]}Auch Brigitte gehört zu den Glücksrittern von Lefkas: Die gebürtige Münchnerin hat die unzähligen Kräuter der Insel zu ihrem Lebenselixier gemacht: »Die Natur ist hier noch intakt und bietet alles!« Alle zwei bis drei Meter bleibt die 59-Jährige stehen, zupft hier an einem Kräutlein, schnuppert dort an einem Strauch.

Manchmal trifft Brigitte auf Helmut, Glücksritter Numero drei. Der sucht mit dem Wanderstock das Glück von Lefkas. Seine Touren durch die wilden Berge sind gut gebucht, seine Geschichte von der Onassis-Insel Scorpios muss er wieder und wieder erzählen: »Onassis hat 1963 das Inselchen in Sichtweite des Hafenstädtchens Nydri gekauft, für damals 10000 Mark. Ein Schnäppchen. Es durfte allerdings kein anderer Tourist mehr nach Lefkas kommen!« 

Das war vor knapp 50 Jahren bedauerlich, hat der Insel unterm Strich aber nicht geschadet: Während Massenziele wie Kreta oder Rhodos unterm Urlauberansturm ächzen, hat Lefkas seinen Charme bewahren können. Die kleinen Hafenorte wie Agios Nikitas an der Westküste, Vassiliki im Süden und Sivota im Osten bieten alles, was der Griechenland-Besucher sucht: urige Tavernen, die ihren Fisch aus dem Meer direkt vor ihrer Tür holen. Dazu schattige Cafés, vor denen die Alten stundenlang sitzen und den gemächlichen Gang der Dinge beobachten. Und als Hintergrund pittoreske Berge - eine Szene wie aus dem Urlaubsprospekt.

Wer sich nicht nur treiben lassen will, der kann auch mächtig Gas geben: »Auf Lefkas geht alles seinen seidenweichen Gang«, schwärmt ein norddeutscher Gast auf der lebhaften Promenade von Nydri und rauscht dann mit dem Speedboot ab - unter hohen weißen Felsen zu den Postkartenstränden von Lefkas. Porto Katsiki heißt einer, der es bereits in die diversen Strandhitparaden geschafft hat. Kathisma, Kalamitsi und Milos sind fast genauso schön - verlockender können Badeplätze kaum sein.