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Geld zurück Reiseleiter ohne Ortskenntnisse

Geld zurück erhalten Urlauber, wenn sie eine Busreise buchen, der Reiseleiter aber keinerlei Ortskenntnisse besitzt. So geschehen im Fall eines Ehepaares, das für insgesamt 4.175,– Euro eine einmonatige USA-Rundtour gebucht hatte. Die versprochene deutschsprachige Betreuung durch eine qualifizierte Reiseleitung erwies sich allerdings als eine ahnungslose, aus einem Reiseführer vorlesende Bushostess. Erhielt zunächst der Veranstalter recht, da die Urlauber keine »Studienreise« gebucht hatten, sprach ihnen das Landgericht Düsseldorf in der Berufung f&u

Wer ist Vertragspartner Den Richtigen verklagen

Schlecht beraten war ein Türkei-Urlauber. Er hatte mit seiner vierköpfigen Familie trotz gültiger Tickets nicht abfliegen können, da der Flug erst verschoben und dann storniert worden war. Für die Umbuchung auf eine andere Airline sowie vertane Urlaubszeit sollte ihm der Reiseveranstalter  685 Euro überweisen. Doch der Familienvater hatte Pech: Er hatte die Flugtickets zwar bei dem Veranstalter gekauft, Vertragspartner wäre dieser aber nur bei der Buchung einer Pauschalreise gewesen. Im Urteil heißt es, Vertragspartner sei die türkische Airli

Verschiedene Konditionen Aufpassen bei Last-Minute-Leistungen

Ein Ehepaar hatte für sich und sein 13-jähriges Kind eine zweiwöchige Last-Minute-Reise in die Dominikanische Republik gebucht. Das Angebot stammte von einem Flugblatt, das im Reisebüro am Flughafen auslag. Da die gleiche Reise im Katalog des Veranstalters inklusive einer kostenlosen Mitreisemöglichkeit für Kinder unter 14 Jahren angeboten wurde, wollte das Ehepaar den Reisepreis für das Kind zurück. Das Gericht schmetterte das Anliegen aus zwei Gründen ab: Ein Veranstalter könne seine Reisen zu verschiedenen Konditionen und Preisen anbieten.

Vorwarnung weitergeben Bei Hurrikan Geld zurück

Regionen wie beispielsweise die Dom. Republik werden oft von verheerenden Stürmen heimgesucht. Wie die ARAG-Rechtsschutzversicherung mitteilt, müssen Reiseveranstalter eine Hurrikan-Vorwarnung an ihre Kunden weitergeben, damit diese von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch machen können. Im konkreten Fall war eine Urlauberin aus der Karibik zurückgeflogen und klagte erfolgreich den Reisepreis und Schadensersatz für nutzlos aufgebrachte Urlaubszeit ein (BGH, AZ: XZR 147/01).  

Kostenloser Rücktritt? Keine Kündigung wegen Terroranschlägen

Auch wenn im Urlaubsland Terroranschläge auf Touristen verübt werden, können Pauschalreisende nicht ohne Stornokosten von einer gebuchten Reise zurücktreten. Wer trotzdem kurzfristig stornieren will, muß mit Gebühren von 60-100 % des Reisepreises rechnen. Einige Veranstalter stornieren kostenlos auf dem Kulanzweg oder buchen auf andere Ziele um. Nach einem Urteil des Landgerichts Stuttgart ist ein kostenloser Rücktritt von einer Pauschalreise nur bei amtlich bestätigten Kriegswirren, politischen Krisen und höherer Gewalt möglich. Das ist der

Höhere Gewalt Schäden durch Hurrikan

Reisemängel, die in Folge höherer Gewalt (Hurrikan) auftreten, bedingen keinen Minderungsanspruch

Karibikurlaub Wirbelsturm schluckt Strand

»Wo ist denn hier der Strand?« fragte sich ein Urlauberpaar, das einen 8.000 Euro teuren Karibikurlaub in einer Hotelanlage mit Privatstrand gebucht hatte. Dem im Prospekt abgebildeten traumhaften Sandstreifen hatte ein Wirbelsturm den Garaus gemacht. Für das ausgebliebene Stranderlebnis musste der Veranstalter 30 Prozent des Reisepreises zurückzahlen. (LG Frankfurt, AZ: 2/21 O 189/00)

Höhere Gewalt Ersatzreise muss nicht akzeptiert werden

Sagt ein Veranstalter eine Reise beispielsweise wegen politischer Unruhen, Naturkatastrophen oder Epidemien am Zielort ab, muss er den verhinderten Urlaubern die Kosten erstatten. Eine Ersatzreise müssen die Betroffenen nicht akzeptieren. Darauf wies die Verbraucherzentrale Sachsen hin. Im Fall höherer Gewalt sind nämlich sowohl Reisende als auch Veranstalter zur Stornierung berechtigt. Möchten die Urlauber unterwegs die Reise abbrechen, erhalten sie nur noch die Resttage erstattet. Zusatzkosten wie für einen teuren Rückflug müssen die Veranstalter zu 50 Pro

11. September Als Stornogrund anerkannt

Als »höhere Gewalt« stuften die Richter des Landgerichtes Frankfurt die Terroranschläge vom 11.9.2001 ein. Damit sind die Anschläge als wichtiger Stornierungsgrund für Reisen in die USA anerkannt und berechtigten zum kostenlosen Rücktritt von einem gebuchten Urlaub. Eine Frau hatte für November 2001 eine Pauschalreise nach New York gebucht und sie nach den Anschlägen storniert, woraufhin der Veranstalter die Anzahlung nicht zurückzahlen wollte. Die Richter erklärten, dass die für eine Stornierung notwendigen »flächendeck

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